Temposünder werden in der Schweiz hart bestraft

Die Schweizer Gesetzgeber greifen bei Temposündern hart und manchmal auch drastisch durch. So wurde ein Motorradfahrer zu einer drastischen Geldstrafe verurteilt, wenn er anstatt mit 70 km/h mit 150 km/h auf seinem Motorrad unterwegs war. Doch nicht genug: Da das Erstgericht sein Tun als besonders gefährlich einstufte, wurde ihm auf mehrere Jahre hinaus der Führerschein entzogen und darüberhinaus das Motorrad vom Staat „eingezogen“, da es als Tatwaffe von den Gerichten gesehen wurde und eine Tatwaffe bei einer offenbar so schweren Tat auch im Regelfall eingezogen wird. Der Kampf durch alle Instanzen war für den Verurteilten erfolglos, selbst das Schweizer Bundesgericht bestätigte die Ansicht der Richter.