Sekundenschlaf – kann das jeden treffen?

SekundenschlafDer berüchtigte Sekundenschlaf beim Autofahren kann jeden treffen. Niemand ist davor gefeit. Die extreme Müdigkeit bewirkt, dass man für einen Moment am Steuer „weg“ ist. Die Prozentzahl jener, die bereits einmal Sekundenschlaf erlebt haben, bewegt sich in etwa bei einem Drittel der Befragten.

Folgende Alarmsignale sind absolut ernst zu nehmen:
o    Augen beginnen zu brennen, die Lider drohen immer wieder zuzufallen
o    der Kopf wird schwer
o    die Gedanken driften ab, das Fahren wird zur Nebensache
o    Bremsspuren, Bodenmarkierungen, Änderungen der Farbe auf der Fahrbahn werden als Hindernisse gedeutet und lösen unmotivierte Lenkmanöver aus

Auch schon ganz kurze Einnickphasen können sehr gefährlich sein. So legt man bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h in einer einzigen Sekunde 22 m zurück (die Länge von 2 Reisebussen).

Also: fixe Pausen einplanen, Nachtfahrten nur ausgeruht antreten und alle Alarmsignale beachten. Es helfen auch sogenannte „Power-Naps“, die nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Aufmerksamkeit wieder erhöhen.