Keine Rechtsschutzdeckung für Streitigkeiten mit Bausachen

Die heute üblichen Rechtsschutzversicherungen sowohl im privaten wie im gewerblichen Bereich decken keine Streitigkeiten mit Baufirmen oder Handwerkern im Zusammenhang mit der Errichtung oder baubehördlichen genehmigungspflichtigen Veränderungen an Gebäuden (Gebäudeteilen), Grundstücken oder Wohnungen sowie Planung derartiger Maßnahmen und oft auch nicht Finanzierungen des Bauvorhabens einschließlich des Grundstückserwerbes.

Dies bedeutet, sollte es Probleme bzw. rechtliche Auseinandersetzungen in diesem Zusammenhang geben, dass kein Versicherungsschutz aus der Rechtsschutzversicherung gewährt wird. Bauherren sollten daher bei der Auswahl der Handwerker sehr penibel vorgehen, alles wenn möglich schriftlich vereinbaren und auch rechtzeitig externe Berater (Rechtsanwalt oder Bausachverständige) hinzuziehen.