Achtung bei Haushalt- und Eigenheimversicherung nach m2-Berechnungen

In den letzten Jahren haben die Versicherungsgesellschaften neue Tarife für Haushalt- und Eigenheimversicherungen aufgelegt. Bei der Berechnung der Versicherungssummen gibt man oft zum Ausdruck, dass man in Zukunft bis zu einer Höchsthaftungssumme nicht mehr unterversichert ist.
 
Diese Berechnungsmethode weist erhebliche Tücken auf, gerade dann, wenn die zur Berechnung kommende m2-Zahl (Wohnfläche, Wohnnutzfläche, Grundfläche, etc.) berechnet werden soll. Oft steht in den Versicherungsanträgen eine nicht richtige m2-Anzahl, ja meist sogar zu wenig. Dies führt vermehrt in Schadenfällen zu klassischen Unterversicherungen, die für die Kunden gar nicht erkennbar sind, da sie sich ja darauf verlassen, dass sie bis zur Höchsthaftungssumme keine Unterversicherung haben. Diese in den Anträgen festgehaltenen Zahlen sollten sehr gewissenhaft ermittelt und auch hinterfragt werden und der Kunde sich bestätigen lassen, dass die m2-Zahl richtig ist. Nur so können bei größeren Schadenereignissen Nachteile vermieden werden, die sich mit zigtausend Euro Kürzung durch Unterversicherung ergeben.