Kostenfalle Hubschrauber-Bergung bei Sportunfällen

tn RettungshundSport- und Freizeitaktivitäten nehmen stetig zu. Diese ansonsten für Gesundheit und Persönlichkeit wichtigen Tätigkeiten können zu einem teuren Spaß werden, vor allem dann, wenn durch einen Unfall eine aufwendige Rettungsaktion notwendig ist. Dies darum, weil Bergungskosten und Kosten der Beförderung vom Berg ins Tal (z.B. Hubschrauber) bei Unfällen im Zusammenhang mit Sport und Touristik grundsätzlich nicht als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung gelten. Ausnahmen bestätigen die Regel: eine pauschale Kostenübernahme z.B. durch die Gebietskrankenkassa erfolgt dann, wenn der Versicherte sehr schwer oder lebensbedrohlich verletzt ist und der Krankentransport mit der Rettung nicht möglich ist und der Transport durch ein Vertragspartnerunternehmen (z.B. Bergrettung) erfolgt. Die VGKK (Vorarlberger Gebietskrankenkassa) empfiehlt insbesonders jenen Personen, die viel Freizeitsport betreiben und öfters zum Beispiel auf Schipisten und in den Bergen unterwegs sind, eine eigene Versicherung abzuschließen. Darauf verweist die VGKK in ihrer Zeitschrift (Forum Gesundheit 1/2016) auch, dass weitere Institutionen, bei  denen preisgünstige Bergekostenversicherung möglich ist, mit der Mitgliedschaft verbunden ist:

  • Alpenverein, Naturfreunde
  • Bergrettung und ÖSV
  • ÖAMTC, ARBÖ

Details können jeweils in den einzelnen Leistungsübersichten ersehen werden, oder/aber auch bei Kreditkartenfirmen angefordert werden, da dort auch immer wieder Zusatzdeckungen möglich sind. Last but not least ist eine zusätzliche Deckung in der Unfallversicherung durchaus sinnvoll, um da nicht durch den Gitterrost der Leistungsfreiheit zu fallen.